Mittwoch, 06. Februar 2019

Chinas Goldnachfrage zieht an

Die asiatischen Märkte sind aktuell aufgrund des chinesischen Neujahrsfestes geschlossen. Die Commerzbank hat daraufhin mehrere Statistiken über den Zustand am inländischen Goldmarkt veröffentlicht. So wurden unter anderem Daten der China Gold Association verwendet. Aus diesen geht hervor, dass die chinesische Goldnachfrage im vergangenen Jahr um 5,7 Prozent auf jetzt 1.151 Tonnen gestiegen ist.

Trotzdem fiel das Wachstum laut Commerzbank deutlich geringer aus als noch im Jahr 2017. Die Nachfrage hat zugenommen, das inländische Angebot ging dagegen um insgesamt sechs Prozent zurück. China hatte jahrelang Importe genutzt, um diese Kluft zu überbrücken. Im letzten Jahr bezog China das meiste Gold den Angaben zufolge aus Hongkong und der Schweiz.

Wie die Commerzbank weiter feststellte, fiel die von der China Gold Association gemeldete Goldnachfrage um 200 Tonnen höher aus, als die vom World Gold Council (WGC) gemeldete Nachfrage. Allerdings umfassen die WGC-Daten nicht die industrielle Nachfrage Chinas. Und die stieg im letzten Jahr rasant an. Für das laufende Jahr erwarten die Experten der Commerzbank eine weitestgehend unveränderte chinesische Goldnachfrage zwischen 950 und 1.000 Tonnen.

© WEGHV Redaktion