Freitag, 25. Januar 2019

Reduzierung der Goldreserven in Russland

Die Zentralbank der russischen Föderation hat die aktuellsten Zahlen zu ihren Gold- und Devisenreserven veröffentlicht. Per Stand 18. Januar 2019 hat Russland seine Goldreserven erstmals seit mehreren Wochen wieder reduziert.

Die internationalen Währungsreserven des Landes ins Osteuropa betrugen damit in der dritten Kalenderwoche 2019 469,6 Milliarden US-Dollar. Das sind drei Milliarden US-Dollar weniger als bisher.

Goldpreis profitiert vom US-Shutdown

Der Goldpreis dagegen profitiert trotz allem. Der längste Shutdown in der US-Geschichte verhilft dem Krisenschutz zu höheren Notierungen. Mittlerweile dauert der Shutdown in den USA seit 34 Tagen an. Auch auf die amerikanische Wirtschaft könnte er sich negativ auswirken. Erst am Donnerstag versuchte man, die Blockade aufzulösen, allerdings ohne Erfolg.

Ebenfalls positiv wirkten sich die skeptischen Äußerungen von Wilbur Ross zum chinesisch-amerikanischen Handelskonflikt auf den Goldpreis aus. Ebenso sorgte die weiterhin verhaltene Stimmung der EZB für leichtes Kaufinteresse an dem gelben Edelmetall.

Der Goldpreis startete dementsprechend auch mit etwas höheren Notierungen in den Freitag. Bis 7:45 Uhr mitteleuropäischer Zeit kletterte der derzeit besonders aktiv gehandelte Future auf das gelbe Edelmetall um 2,50 US-Dollar auf 1.288,40 US-Dollar pro Feinunze. Am Markt selbst ergab sich für Gold bis 14:31 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Freitag ein Plus von 4,35 US-Dollar auf jetzt 1.285,48 US-Dollar pro Feinunze.

© WEGHV Redaktion