Mittwoch, 16. Januar 2019

Brexit-Niederlage bringt Gold nicht wirklich voran

Die britische Premierministerin Theresa May ist mit ihrer Brexit-Abstimmung grandios gescheitert. Der Krisenschutz Gold hat davon überraschend wenig profitiert. Das dürfte aber auch daran gelegen haben, dass die Niederlage absehbar war. Trotzdem haben sich damit die Risiken an den Finanzmärkten weiter erhöht, was sich eigentlich hätte positiv auf den Goldpreis auswirken müssen.

Auch der längste „Shutdown“ in der US-Geschichte sollte Auswirkungen auf den Goldpreis haben, ebenso wie das verlangsamte weltweite Wirtschaftswachstum. Schließlich sind damit die Zinsängste deutlich verringert worden.

Trotzdem konnte der Goldpreis nur marginal von diesen Entwicklungen profitieren. Der derzeit besonders aktiv gehandelte Future auf das gelbe Edelmetall erhöhte sich demnach bis 08:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Mittwochmorgen nur leicht, um 2,50 US-Dollar auf 1.290,90 US-Dollar. Auch am Donnerstagmorgen ergaben sich nur geringe Veränderungen. Bis 07:19 Uhr mitteleuropäischer Zeit verlor der Goldpreis sogar 1,35 US-Dollar und lag damit bei 1.292,20 US-Dollar pro Feinunze.

© WEGHV Redaktion