Donnerstag, 13. Dezember 2018

Großspekulanten haben ihre Meinung über Gold geändert

Der aktuelle Commitments of Traders (COT) Report der US-Aufsichtsbehörde vom Montagabend hat einen deutlichen Stimmungswandel bei den großen Terminspekulanten aufgedeckt. Allerdings ging es beim allgemeinen Interesse an dem gelben Edelmetall deutlich bergab. In der Woche zum 04. Dezember 2018 hat sich die Zahl offener Kontrakte von 442.801 auf 399.919 reduziert. Das ist ein Minus von 9,7 Prozent. Gleichzeitig war es der dritte Rückgang des allgemeinen Interesses an Gold in Folge.

Anders sah es dagegen bei den großen Terminspekulanten aus, die ihre Long-Seite binnen Wochenfrist um satte 16.000 Kontrakte aufgestockt und gleichzeitig die Short-Exposure um 31.000 Futures zurückgefahren haben. Dadurch hat sich ihre Netto-Long-Position von 1.871 auf 49.001 Kontrakte vervielfacht. Die Kleinspekulanten zeigten sich dagegen skeptischer. Sie haben ihre Netto-Long-Position von 14.229 auf 9.248 Futures zurückgefahren. Das ist ein sattes Minus von 35 Prozent.

Goldpreis zeigt sich stabil

Der Goldpreis zeigte sich nach diesen Nachrichten dennoch recht stabil. Bis 07.10 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Dienstagmorgen konnte der derzeit besonders aktiv gehandelte Future auf das gelbe Edelmetall sogar um 2,80 US-Dollar auf 1.252,20 US-Dollar pro Feinunze zulegen. Im Laufe des Tages verlor der Goldpreis allerdings wieder. Um 20:55 Uhr mitteleuropäischer Zeit lag er nur noch bei 1.241,83 US-Dollar pro Feinunze.

© WEGHV Redaktion