Mittwoch, 16. Mai 2018

Vereinigte Staaten haben im ersten Quartal weniger Gold importiert

In den ersten drei Monaten diesen Jahres haben die USA weniger Gold importiert, als im Vorjahreszeitraum. Das geht jetzt aus einem Bericht von Scrapmonster.com unter Berufung auf Angaben aus dem U.S. Census Bureau, das dem Handelsministerium untergeordnet ist, hervor.

So haben die USA von Januar bis März 2018 insgesamt Gold im Wert von 2,57 Milliarden US-Dollar importiert, 2017 waren es noch 2,95 Milliarden US-Dollar. Damit ist ein Rückgang von immerhin 13 Prozent zu verzeichnen.

US-Gold vorwiegend aus Mexiko

Das von den USA importierte Gold stammte dabei zum größten Teil aus Mexiko. Insgesamt lieferte das Land Gold im Wert von 907 Millionen US-Dollar an die USA. Auf Platz zwei folgte Kanada, von wo Gold im Wert von 524 Millionen US-Dollar geliefert wurde und Platz drei belegte Peru. Das südamerikanische Land lieferte Gold für 478 Millionen US-Dollar an die USA. Große Goldmengen importierten die USA außerdem aus Nicaragua und Kolumbien.

Rückläufig zeigten sich im ersten Quartal 2018 auch die Goldexporte der USA. Sie fielen auf knapp sechs Milliarden US-Dollar. Den Löwenanteil bei den Abnehmern machte die Schweiz aus, die Gold im Wert von 1,9 Milliarden US-Dollar abnahm. Hongkong bezog Gold für 1,4 Milliarden US-Dollar und Indien für 433 Millionen US-Dollar von den USA. An China lieferten die Vereinigten Staaten Gold im Wert von 310 Millionen US-Dollar im März-Quartal.

© WEGHV Redaktion