Mittwoch, 25. März 2015

Kaufempfehlung für Gold

Die Bank of America Merrill Lynch (BoA) hat eine aktuelle Kaufpreisempfehlung für Gold herausgegeben. Am 17. März hatte der Goldpreis sein absolutes Tief erreicht. Dieses soll vorläufig auch nicht mehr unterschritten werden, glaubt man den Experten der BoA. An diesem besagten Tag schloss der Goldpreis nach der Deutschen Bank Indikation mit 1.149,18 US-Dollar. Am US-Terminmarkt fanden rege Handelsaktivitäten statt, die großen Spekulanten kapitulierten gar und es kam zum Ausverkauf des gelben Edelmetalls.

Schon damals ging man davon aus, dass dieses Vorgehen Folgen haben würde – und zwar positiver Art für den Goldpreis. Seither kletterte der Goldpreis auch wieder um vier Prozent auf 1.194 US-Dollar je Feinunze am Dienstagmittag am Spotmarkt. Das entspricht in Euro umgerechnet einem Preis von 1.085 Euro.

Die BoA gab in ihrer Analyse und der kurzfristigen Kaufempfehlung bekannt, dass Rücksetzer zwar weiter möglich seien, in absehbarer Zeit das Tief vom 17. März jedoch nicht mehr unterschreiten sollten. Man sehe sogar Aufwärtsziele und so könnte der Goldpreis auf 1.307 oder 1.345 US-Dollar je Feinunze steigen, eventuell sogar noch höher.

Weiter geht die Bank von einer Stabilisierung des Euro gegenüber dem US-Dollar aus. Bis auf 1,1188 US-Dollar soll es raufgehen. Aktuell bewegt sich der Goldpreis in Euro zwischen 1.070 und 1.100 Euro. Werden die beiden maximalen Kursziele der BoA zugrunde gelegt, könnte der Goldpreis in Euro sogar bis auf 1.202 Euro klettern, sind sich die Experten sicher.

© WEGHV Redaktion