Dienstag, 03. Februar 2015

Goldpreis startet mit negativer Entwicklung in die neue Woche

Im Januar noch galt das Edelmetall Gold als heimlicher Sieger unter den Edelmetallen. Der Monat brachte den höchsten Zuwachs beim Goldpreis seit drei Jahren. Auch zu Beginn des neuen Monats zeigte sich der Goldpreis mit einer stabilen Tendenz.

Grund dafür dürften auch die Aussagen von James Bullard sein. Der Präsident der Federal Bank of St. Louis machte Investoren wenig Hoffnung auf eine Zinserhöhung in der zweiten Jahreshälfte. Die weltweite Konjunktur sei dafür derzeit noch nicht robust genug. Sowohl die Wirtschaft in China als auch in Europa schwächelt. Die US-Wirtschaft konnte die zuletzt sehr hohen Erwartungen nicht erfüllen und so wurde das Bruttoinlandsprodukt- (BIP) Wachstum auch schon korrigiert. Statt angenommener 3,2 Prozent sollte es nur noch bei 2,6 Prozent liegen.

Jetzt warten die Investoren auf zwei wichtige Konjunkturindikatoren: Die persönlichen Einnahmen und Ausgaben sowie den ISM-Einkaufsmanagerindex. Gerade der ISM-Einkaufsmanagerindex soll Analysten zufolge im Januar von 55,5 auf 54,5 Punkte gefallen sein.

Trotzdem startete der Goldpreis mit nachgebenden Werten in die neue Woche. Am Montagnachmittag rutschte er bis gegen 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit deutlich ab. Beim Future auf Gold, der am aktivsten gehandelt wurde, war ein Minus von 9,10 US-Dollar je Feinunze zu verzeichnen, so dass der Preis nur noch bei 1.270,10 US-Dollar notierte.

© WEGHV Redaktion