Donnerstag, 20. November 2014

Sinkende Nachfrage nach physischem Silber prognostiziert

Die Nachfrage nach Silber soll in diesem Jahr merklich sinken. Das geht aus einem Bericht von Thomson Reuters GFMS hervor. Man geht dort von einem Minus der Nachfrage um stolze 6,7 Prozent für 2014 aus. So soll die Nachfrage in diesem Jahr nur noch für eine Milliarde Unzen Silber reichen.

Vor allem die Nachfrage nach Silbermünzen und Silberbarren soll sinken. Hier ist ein Minus von 21 Prozent auf 191,6 Millionen Unzen prognostiziert worden. Aber auch die Nachfrage aus der Industrie soll sinken – um insgesamt 1,8 Prozent auf dann nur noch 577,5 Millionen Unzen. Selbst im lange dominierten Schmuckbereich gehen die Experten von einem sinkenden Interesse an Silber aus. Durchschnittlich soll die Nachfrage hier 2014 um 4,4 Prozent auf 189,2 Millionen Unzen fallen.

Allerdings erklärte Andrew Leyland, Manager für die Edelmetallnachfrage bei Thomson Reuters GFMS ebenfalls, dass der Markt begonnen habe, sich selbst ins Gleichgewicht zu bringen. Er geht für das kommende Jahr 2015 von einem Konsolidierungsjahr für Silber aus.

© WEGHV Redaktion