Freitag, 07. November 2014

Goldpreis befindet sich weiter im freien Fall

Der Goldpreis befindet sich weiter im freien Fall. Am Freitagmorgen gerät er erneut deutlich unter Druck und gibt um sieben US-Dollar pro Feinunze nach. Damit liegt der Goldpreis aktuell bei nur noch 1.134 US-Dollar je Feinunze. Das ist der tiefste Stand seit mehr als viereinhalb Jahren. Der US-Dollar zeigt sich dagegen weiterhin stabil, was den Goldpreis zusätzlich belastet. Auch die charttechnische Situation für das gelbe Edelmetall verschlechtert sich zusehends. Daher gehen Charttechniker, aber auch Analysten aktuell davon aus, dass der Goldpreis sogar noch weiter abrutschen könnte. Horrorszenarien von bis zu 1.000 US-Dollar pro Feinunze sind derzeit bereits im Gespräch.

Schon am Mittwoch war ein lautes Aufstöhnen bei den Goldpreisen zu hören gewesen, nachdem die wichtige Marke von 1.155 US-Dollar unterschritten wurde. Während des drastischen Goldanstiegs vor einigen Jahren war sie eine wichtige Marke und ist daher auch heute noch relevant, wenn man sich die weitere Entwicklung des Goldpreises genauer ansieht.

Zudem hält sich der US-Dollar auf einem sehr starken Level, so dass nur noch 1,2380 US-Dollar für einen Euro gezahlt werden. Hinzu kommt eine deutlich nachlassende Inflation, die den Goldpreis ebenfalls beeinträchtigen dürfte. Analysten sehen deshalb wenig optimistisch in die Zukunft und gehen von weiter fallenden Goldpreisen aus.

© WEGHV Redaktion