Montag, 28. Juni 2021

Südafrikanische Minenproduktion im April 2021

Das Statistikamt der Republik Südafrika hat kürzlich die Daten zum Minenausstoß des Landes per April 2021 veröffentlicht. Die Produktion konnte im April 2021 gegenüber dem sehr schwachen April 2020 um 116,5 Prozent gesteigert werden. Auch im März haben die südafrikanischen Minen mehr produziert als im Vorjahr. Dies dürfte allerdings auch den schwachen Zahlen aus dem letzten Jahr zu Beginn der Coronapandemie geschuldet sein.

In allen Bereichen des südafrikanischen Bergbaus wurden sehr deutliche Steigerungen verzeichnet. Rückgänge in der Produktion gab es gar nicht. Das größte Plus erzielte man mit dem Abbau von Kupfer, es belief sich auf 662,7 Prozent, dicht gefolgt vom Nickelbergbau, der sich um 575,6 Prozent steigerte. Auch der Abbau von Chromerz wurde um 542,1 Prozent im Jahresvergleich erhöht.

Auf ein Plus von 293,7 Prozent kam die Diamantproduktion, dicht gefolgt vom Abbau der Platingruppenmetalle (plus 276,1 Prozent). Insgesamt 208,2 Prozent mehr Manganerz als vor einem Jahr wurden ebenfalls abgebaut. Der Abbau von Gold konnte um 177,9 Prozent gesteigert werden, der „anderer“ metallischer Mineralien um 160,3 Prozent und der Abbau von Eisenerz um 149,1 Prozent. Ein Plus von 118,7 Prozent erreichte ebenfalls der Abbau „anderer“ nicht-metallischer Mineralien. Den geringsten Anstieg der Produktion von nur sechs Prozent verzeichnete man im Kohlebergbau.

© WEGHV Redaktion