Dienstag, 15. Januar 2019

Südafrikas Minenproduktion im November gesunken

Die Minenproduktion Südafrikas ist im November vergangenen Jahres gesunken. Das geht aus einer Meldung des Statistikamts der Republik Südafrika hervor. Insgesamt ergab sich ein Rückgang der Minenproduktion im Vergleich zum November 2017 um 5,6 Prozent. Im Vergleich zum Oktober 2018 lag das Minus saisonbereinigt bei 5,8 Prozent.

Extrem rückläufig war demnach der Abbau von Diamanten. 21,7 Prozent weniger Edelsteine wurden im elften Monat des Jahres gefördert. Auf Platz zwei lag Eisenerz mit einem Minus von 19,7 Prozent. Beim Gold lag ein Minus von 14 Prozent vor, andere nicht-metallische Mineralien erreichten ein Minus von 12,4 Prozent. Der Nickelbergbau ging um 5,9 Prozent, der Abbau anderer metallischer Mineralien um 5,9 Prozent und die Förderung von Kupfer um fünf Prozent zurück. Beim Kohlebergbau ergab sich ein Minus von 0,7 Prozent.

Zuwächse waren aber auch zu verzeichnen. Sie beliefen sich etwa auf 15,8 Prozent bei Manganerzen und 15,5 Prozent bei Chromerz. Die Platingruppenmetalle konnten ebenfalls ein Plus von 0,9 Prozent verzeichnen.

© WEGHV Redaktion