Montag, 28. Oktober 2013

Zahngold ist ein wahrer Schatz im Mund

Alte Zahnkronen oder -brücken lassen sich zu Geld machen.

Ein schönes Lächeln ist vielen etwas wert. Wenn dann noch die Kaufunktion wiederhergestellt werden kann, ist einiges gewonnen. Doch das ist oft mit Kosten verbunden: Ist ein Zahn so zerstört, dass eine Füllung nicht mehr ausreicht, ist Zahnersatz nötig. Dies ist auch dann der Fall, wenn einer oder mehrere Zähne fehlen. Dann kommen im Regelfall Kronen, Brücken oder Prothesen zum Einsatz. In ihnen stecken oft große Werte: Kronen werden oft aus Galvano-Gold oder Gold, das mit Keramik oder Kunststoff verblendet wird, hergestellt, bei einer Brücke besteht der tragende Teil, also das Brückengerüst, häufig aus einer Goldlegierung. Viele tragen also wahre Schätze im Mund. Wird nämlich der Zahnersatz ausgetauscht, lässt sich das Edelmetall recyceln. Zumindest ein Teil der Kosten lässt sich so wieder reinholen.

Was die meisten nicht wissen: Zahnersatz, der ausgetauscht wird, gehört ihnen. Man kann sich problemlos herausgenommene Kronen oder Brücken mitgeben lassen, um diese wiederverwerten zu lassen. Die Westfälische Edelmetallhandel und Verwertung GmbH hat sich hierauf spezialisiert. Das Unternehmen mit Sitz in Bönen ist der ideale Ansprechpartner, wenn es darum, sich alten Zahnersatz noch einmal im wahrsten Sinne des Wortes vergolden zu lassen. Das Verfahren ist relativ einfach: Nachdem der Kunde seinen Zahnersatz abgegeben hat, wird das Zahngold – auch Dentalgold genannt – von anderen Bestandteilen wie restlichem Zahnmaterial, Kunststoff oder Keramik sorgfältig getrennt. Mittels innovativer Schmelzverfahren in Induktionsöfen vermischen sich die unterschiedlichen Bestandteile dann zu einer homogenen Schmelzmasse und verteilen sich ideal im neuen Barren. Moderne Röntgenfluoreszenzanalysegeräte ermöglichen es anschließend, den Wert des Materials zu ermitteln. Dies geschieht, indem die einzelnen Metallmengen mit dem Tagesankaufkurs für das jeweilige Material multipliziert werden. Aus der Summe ergibt sich der Gesamtbetrag, der dem Kunden ausbezahlt wird.

Es gibt noch einen weiteren Effekt, der für das Recycling von Dentalgold spricht: Durch die Wiederverwertung von Edelmetallen trägt man dazu bei, die Förderung von Gold aus Erzen zu verringern. Dies wird leider allzu oft verkannt. Zumal sich im Zahnersatz oft viel mehr Edelmetalle verbergen, als man mit den Abfällen aus Zahnarztpraxen in Verbindung bringt. Neben Gold stecken im Zahnersatz häufig weitere Edelmetalle wie Silber, Platin oder Palladium – und damit ganze Schätze.

© WEGHV Redaktion